7-Pforten-Weg Rom

Mit diesem Plan werden Etappen vorgeschlagen, bei denen man sich im Sinne der Charta Oecumenica inspirieren lassen und nebenbei die Stadt erkunden kann.

Die Bedeutung der Nummerierungen und der Farbgebung der einzelnen Stationen ist der Extrakarte zum 7-Pforten-Weg zu entnehmen.

Einführungsgedanke

Christsein heißt, auf dem Weg sein, nicht stehen zu bleiben und sich einzurichten auf der Welt. Die frühen Christen verstanden ihren Glauben ausdrücklich als Weg: War es nicht Christus selbst, der von sich sagte, er sei der Weg, die Wahrheit und das Leben (vgl. Joh 14,6)? Das II. Vatikanische Konzil (1962 – 65) definierte Kirche im Rückgriff auf die Bibel als pilgerndes Gottesvolk, das auch mal vom richtigen Weg abkommen kann, aber in Gottes Liebe wieder Erbarmen findet. Und Luthers erste der 95 Thesen betonte das ganze Leben eines Christen müsse Umkehr und Buße sein.

Schon im Mittelalter kam es in Mode, in Rom die sog. Sieben Päpstlichen Patriarchalbasiliken, also besonders ehrwürdige Kirchen, aufzusuchen. Dort vertraute man sich u. a. mit Blick auf vor Ort verehrte Reliquien aus der Frühzeit des Christentums ganz der Barmherzigkeit Gottes an. Ausserdem konnte man dort einen Ablass der zeitlichen Sündenstrafen erwerben, was auch Luther bei seinem Aufenthalt in der Ewigen Stadt um 1510 tat.

Für das ökumenische Romfahrtprojekt wurde diese Idee aufgegriffen. Jedoch entstand im Sinne der Charta Oecumenica ein neuer Weg. Er vereint unterschiedliche Orte und Gotteshäuser, die nicht nur für die gemeinsame christliche Tradition Roms stehen, sondern auch andere Religionen und Konfessionen näher bringen, mit Luther in Verbindung gebracht werden können oder für ökumenische Anliegen stehen.

Stationen

Zwischenstationen